Wie körperliches Training die Lungenfunktion verbessern kann

Körperliche Fitness kann bei COPD, interstitiellen Lungenerkrankungen und sogar bei Lungenkarzinomen das Organ, aber auch die Psyche der Betroffenen außergewöhnlich stärken. Bei gezieltem Training kann die maximale Sauerstoffaufnahme und damit die Leistungsfähigkeit der Skelettmuskeln erhöht werden. Außerdem kann sich die Atemmechanik verbessern. Aber nach Diagnose und Behandlung einer Lungenerkrankung darf auch die Psyche nicht vergessen werden. Die PatientInnen haben Angst vor möglichen Komplikationen und beschränken so ihre Möglichkeiten zur Besserung. Unter Begleitung professioneller ÄrztInnen und TherapeutInnen und nach Erfolgsergebnissen des Trainings können diese Angstzustände aber langsam abgebaut werden. OA Dr. Gerald Feldner, Ärztlicher Direktor am Klinikum Bad Gleichenberg, erklärt: „Körperliches Training ist eine der wichtigsten Komponenten einer erfolgreichen Rehabilitation. Deshalb sind Kraft- und Ausdauertrainings ein fixer Bestandteil unseres Therapieangebots. Damit können wir unsere Gäste auf dem Weg zurück in den Alltag bestmöglich unterstützen.“


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Magazin rehaZEIT (Ausgabe 2019)