Studie für neue Diagnostik zu Bauchspeicheldüsenkrebs startet

Grund der geringen Überlebensquote ist unter anderem die späte Diagnose: Bei über 85 Prozent der Betroffenen ist es zum Zeitpunkt der Feststellung bereits zu spät, um den Tumor operativ zu entfernen. Das schränkt die Behandlungsmöglichkeiten enorm ein. Doch ForscherInnen vom Barts Cancer Institute der Queen Mary Universität in London könnten nun die Lösung gefunden haben: Sie haben einen Urintest entwickelt, der drei spezielle Proteine im Urin analysiert. Dadurch hofft man, die Krankheit vor einer Metastasierung diagnostizieren zu können und so die Fünf-Jahres-Überlebensrate von den heutigen fünf Prozent auf bis zu 60 Prozent zu erhöhen. Wenn sich der Test in den nächsten Phasen der Überprüfung behauptet, könnte diese Methode also zu einem wirksamen Instrument in der Diagnose von Bauchspeicheldüsenkrebs werden.

 

Das Klinikum Bad Gleichenberg ist spezialisiert auf Rehabilitation nach onkologischen Erkrankungen und behandelt rund 120 PatientInnen jährlich. Der Schwerpunkt liegt auf der Behandlung von Brustkrebs.


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Magazin rehaZEIT (Ausgabe 2019)