Onkologische Rehabilitation im Klinikum Bad Gleichenberg

Eine Krebserkrankung stellt ein einschneidendes Erlebnis im Leben der Betroffenen dar. In der onkologischen Rehabilitation im Klinikum Bad Gleichenberg können die Patientinnen und Patienten wieder neue Energie tanken und mit gezielten therapeutischen Maßnahmen aus den Bereichen der Medizin, Physiotherapie, Diätologie und Psychologie darin unterstützt werden, die körperlichen und seelischen Folgen einer Krebserkrankung zu mildern und zu verbessern.

 

Die Diagnose Krebs verändert das Leben der Patientinnen und Patienten und ihrer Familien. Neben der körperlichen Belastung durch die Erkrankung selbst und die verschiedenen Therapien stellt eine Krebserkrankung auch eine große psychische Belastungsprobe für die Patientinnen und Patienten sowie deren Angehörige dar. Die Betroffenen sind mit einer völlig neuen Situation konfrontiert, sie müssen sich auch im Behandlungsverlauf oftmals neu orientieren und mit den veränderten Bedingungen im Alltag zurechtfinden.

 

Hilfestellung in der Krankheitsbewältigung

So unterschiedlich die individuelle Krankheitssituation von Patient zu Patient ist, so unterschiedlich ist auch die individuelle Auseinandersetzung mit der Erkrankung und die Krankheitsbewältigung. Mag. Christine Hadler ist Klinische Psychologin und Gesundheitspsychologin und hat kürzlich den Lehrgang Psychoonkologie bei der ÖGPO absolviert. Gemeinsam mit ihren Kolleginnen begleitet sie Patientinnen und Patienten in der onkologischen Rehabilitation im Klinikum Bad Gleichenberg. Das Therapieangebot der Psychologie beinhaltet neben Einzelgesprächen auch Gruppenangebote. „In unseren psychoonkologischen Gruppen möchten wir unseren Patientinnen und Patienten hilfreiche Informationen und Anregungen mitgeben“. Auch das Kennenlernen von Entspannungsverfahren und die Ausdruckmöglichkeit in der Kreativgruppe gehören zu den Inhalten der Gruppenangebote, ebenso wie die Möglichkeit zum Austausch unter den Betroffenen. „Durch den Austausch in der Gruppe können sich auch ein Perspektivenwechsel und neue hilfreiche Strategien für den Alltag ergeben. Dabei ist es mir wichtig, nicht nur über die Erkrankung und die Krankheitsfolgen zu sprechen, sondern den Blick auch auf Ressourcen und Stärken im Alltag zu richten oder einfach einmal gemeinsam zu lachen“, erklärt Christine Hadler.


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Magazin rehaZEIT (Ausgabe 2021)