Corona-Pandemie: Mehr Angst und Stress bei Menschen mit Diabetes

1.800 auf Diabetes spezialisierte Pflegekräfte in 27 Ländern wurden für die Studie befragt. Die Ergebnisse zeigen, dass das Fachpersonal bei seinen Patientinnen und Patienten eine deutliche Zunahme sowohl körperlicher als auch psychischer Probleme verzeichnet. Besonders häufig genannt wurden Angst, Stress und Depressionen. Aber auch vermehrt zu hohe Blutzuckerwerte und Probleme im Zusammenhang mit dem diabetischen Fußsyndrom wurden beobachtet. Die Studienautorinnen und -autoren folgern aus den Ergebnissen, dass die Versorgung von Menschen mit Diabetes während der Corona-Pandemie verbessert werden muss, um die Gesundheitsrisiken einzudämmen.

 

Im Klinikum Bad Gleichenberg können Menschen mit Diabetes, die bei der Sozialversicherung der Selbständigen (SVS) versichert sind, eine drei- beziehungsweise vierwöchige Diabetes-Reha absolvieren. Dabei werden der neben der Einstellung der medikamentösen Therapie krankheitsbezogene und gesundheitsfördernde Informationen in Schulungen und Einzelberatungen vermittelt, sodass Diabetikerinnen und Diabetiker in Zukunft besser und eigenverantwortlich mit ihrer Erkrankung umgehen können. Die Vorsorge minimiert auch das Risiko für schwere Begleit- und Folgeerkrankungen. Eine Zuweisung für eine Diabetes-Reha ist zweimal innerhalb von fünf Jahren möglich.


Zurück
Magazin rehaZEIT (Ausgabe 2021)