COPD: Mehr Lebensqualität durch regelmäßige Reha

Die Krankheit beginnt schleichend und scheinbar harmlos, mit schleimigem Husten und zunehmender Kurzatmigkeit. Häufigste Ursache der Lungenerkrankung ist langjähriger Nikotinkonsum. Die Schädigung der Lunge ist unwiderruflich und die Erkrankung nicht heilbar. Ein Umstand, der für Betroffene und ihre Angehörigen meist eine schwere psychische Belastung darstellt.

 

Umfangreiche Therapien

Mit gezielter und regelmäßiger Rehabilitation kann positiv auf den Krankheitsverlauf eingewirkt werden. Wesentlicher Bestandteil der Lungenreha bei COPD ist körperliches Training, abgestimmt auf das individuelle Leistungsniveau. Dazu gehören Ausdauer- und Krafttraining, Atemphysio- und Physiotherapie sowie Sauerstofftherapie. In Schulungen erfahren Betroffene mehr über ihre Erkrankung und wie sie damit im beruflichen und sozialen Alltag umgehen. Zudem erhalten sie Hilfe bei der Umsetzung eines gesünderen Lebensstils. Psychologinnen geben Unterstützung bei der seelischen Bewältigung der Krankheit und bei der Raucherentwöhnung. „Damit die Rehabilitation nachhaltig erfolgreich ist, sollten die erlernten Maßnahmen auch zu Hause konsequent weitergeführt werden“, so Prim. Priv.-Doz. Dr. Karl Horvath, Ärztlicher Leiter des Klinikums Bad Gleichenberg.


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Magazin rehaZEIT (Ausgabe 2021)